EIN TEIL AUS DAS BUCH:
DAS ENSTEHEN DES WELTALLS.
DER STOFFLICHE ORGANISMUS:
Austreten aus
dem Körper:
Wieder hatte André die Nachricht von seinem geistigen Leiter Alcar erhalten,
dass er seinen Körper verlassen würde. Was er auf seiner letzten Reise erlebt hatte,
hatte Alcar schon durch ihn festlegen lassen und das Buch ist schon erschienen. Jetzt
öffnete er sich wieder für neue geistige Nahrung und wartete auf das, was geschehen
würde.
Er wusste, dass er nun die ganze Wiedergeburt erleben würde.
Der Geist Lantos1) hatte durch ihn bereits darüber erzählt und doch war das offensichtlich noch nicht genug. Alcar wollte ihm eine totale Übersicht geben, sodass der Mensch auf Erden sein eigenes Leben begreifen würde und Ursache und Wirkung, Krankheit und Leid und alles, was mit Missgeschick auf Erden zu tun hatte, bejahen konnte. Zugleich, was die Seele erlebte, die den menschlichen Organismus als Wohnung besitzt und wie das zustande gekommen ist.
Dieses war ein tiefes und mächtiges Wunder. Der Besitzer des stofflichen Körpers nahm das als ein völlig normales Geschehen hin.
Schließlich besaß das doch jeder Mensch!
Alcar hatte ihm deutlich gemacht, dass der
Besitz eines irdischen Kleides, des stofflichen Körpers eine große Gnade bedeutet
für die, die auf Erden sind.
Aber der Mensch lehnte sich dagegen auf und begriff nichts von seinem Leben auf Erden. Der Mensch verfluchte seinen Gott, hasste alles und jeden, weil er auf der Erde oft in Leid lebte, während es doch auch Menschen gab, die alles und alles besaßen. Viele durchlebten sehr tiefes Leid, andere verhungerten oder wurden vernichtet.
All das Elend ließ ihn danach fragen, ob es einen Gott der Liebe gibt und wieso er dieses alles billigen konnte.
An jener Seite hatte André aber den Sinn seines Erdendaseins erlebt.
Alcar hatte ihm deutlich gemacht, dass die Menschen selber Schuld hatten an ihrem
Unglück. Doch konnten sie dieses nicht hinnehmen, denn stets zeigten sie auf Gott.
Gott hatte doch alle seine Kinder lieb? Warum dann dieses Leid? Konnte Gott denn
nicht eingreifen? Ließ er zu, dass Tausende vernichtet wurden? Auf seiner:
Sieh dass
Buch: „Der Kreislauf der Seele“
Auf Seine letzten Reise auf jener Seite hatte man
es ihm deutlich gemacht.
Lantos und Gerhard hatten es beschrieben und er selber hatte es in den Sphären erlebt,
und noch immer war dieses den Menschen nicht deutlich genug. Sie gingen nicht darauf
ein, denn dieses konnte man nicht gelten lassen; es war unmöglich, sagten sie. Sie
hatten doch Recht auf Liebe und Glück und waren alle Kinder Gottes. Aber wie sie
auch suchten und das Gegenteil beweisen wollten, an ihrem Zustand änderte sich nichts,
konnte sich nichts ändern. Eine Veränderung war erst dann möglich, wenn sie ihr Karma
erlebt hatten.
Aber was ist Karma? Er würde das nun alles erleben und jetzt war er sicher so weit. Alcar hatte ihm gesagt, dass er die tiefsten Tiefen der Seele und des stofflichen Organismus kennenlernen würde.
Die Menschen, die von geistigen Dingen etwas spürten und die sich dafür interessierten,
wussten wohl was von Karma, kamen aber nicht hinter das enorme Problem. Auch die
Theosophen sprachen immer über Wiedergeburt und Karma, und Karma war die Folge von
etwas, das man in einem vorigen Leben getan hatte und das in dem darauffolgenden
Leben auf Erden wieder gut gemacht werden musste.
Aber wie das genau geschehen sollte,
das wussten auch sie nicht. Für diejenigen aber, die sich nicht auskannten, war Karma
nicht mehr als ein Wort, und sie gingen auch nicht näher darauf ein, fragten nicht
warum und wofür, waren lebendig tot. Sie konnten sich nicht wehren, sie nahmen alles
hin. Das war aber kein Akzeptieren so wie man akzeptieren soll, denn sie waren noch
nicht so weit. Diese Menschen mussten noch lernen, mussten erst erwachen und dafür
würden sie zurückkehren. Dafür war das Leben auf der Erde, was Alcar ihm nun deutlich
machen würde. Es gab keinen anderen Planeten, wo sie das lernen konnten, als die
Erde.
Der Mensch lebte auf dem dritten kosmischen Grad, einen vierten kannten sie
nicht. Auf der Erde war davon noch gar nichts bekannt, denn die Wissenschaft war
noch nicht so weit. Und doch würde alles Leben auf Erden eines Tages auf den vierten
kosmischen Grad hinübergehen. Aber wie viel mussten sie davor noch ablegen! Wie weit
war dieses Leben noch von ihrem entfernt? Sie ließen nicht einmal ein ewiges Weiterleben
gelten und begriffen nicht, was der Tod bedeutete. Auf der Erde gab es nur einige,
die vom ewigen Leben überzeugt waren und sogar sich selbst dafür einsetzten. Diejenigen
gehörten zu den Glücklichen auf Erden. Denn wer dieses Große und Mächtige hinnehmen
konnte, der lebte anders als die, die davon nichts wussten.
Sie nahmen ihr Leid und
Elend hin und trugen es, weil sie wussten, dass es einen Vater im Himmel gab, der
über sie wachte, wie unbegreiflich auch alles für sie war. Sie konnten das alles
nicht übersehen, dennoch trugen sie ihr Leid und schöpften Kraft aus ihrem Wissen.
Sie wussten, dass daran ein Ende kommt, wie lange das Leben auf Erden auch dauern
konnte. Dann würden sie in ein anderes Leben eintreten und in dem Leben war Glück
und sie fühlten sich befreit von all diesem Elend. Da würden sie sich selbst sein
und man würde sie verstehen. Sie alle wussten, dass das Leben auf Erden die Schule
war für die Ewigkeit.
Krankheiten und Elend wurden akzeptiert. Liebe wurde verstanden und für die Liebe,
die sie empfingen, waren sie dankbar. Wer ihnen begegnete, spürte, dass sie etwas
trugen, das Licht und Glück bedeutete und das sie höher führte. Diese Menschen lebten
und waren wach. Er war ihnen begegnet, diesen dürstenden Seelen. Wie dankbar waren
alle dieseMenschen und wie groß war ihr Vertrauen!
Kindlich und rein war ihr Glaube,
erhaben und kraftvoll ihre Gebete.
Sie beteten nicht um zu besitzen, sondern baten Gott, ihnen das zu schenken, wodurch
sie lernen würden. Sie wichen dem Leid nicht aus, denn sie wussten, dass sie sich
dadurch entwickeln würden.
Doch dafür brauchte man Kampf, aber diesen Kampf nahmen sie an. Aber das war nur möglich, weil sie wussten, was sie nach dem Tod erwartete. Wie erhaben war dieser Besitz und dieses Wissen!
Wer dieses nicht besaß, ging unter, wurde hin und her gerissen.
Dann hörte er sie rufen: Warum und wofür, ach Gott, warum dies alles? Doch waren diese Menschen schon geistig empfänglich, denn andere stürzten sich ins Leben, versuchten es da zu finden. Ihren Verstand und ihre Gefühle hatten sie verloren, denn sie wollten das Leid nicht, das sie überfallen hatte. Sie wollten sich dagegen wehren, es musste doch etwas geben, das dieses Leid übertönte, wodurch sie es vergessen konnten.
Doch irrten sie sich, denn sie hatten nicht begriffen, was Gott ihnen gab, Der Mensch
nahm es nicht an und konnte das Haupt nicht beugen, denn der Mensch hatte doch ein
Anrecht auf Glück! Was interessierte ihn das Problem des Todes? Aber doch, unerwartet,
war da etwas, das ihm Einhalt gebot. Manchmal durch einen sanften Hinweis, aber für
viele durch einen mächtigen Schlag.
Der eine verlor seine Geliebte, ein anderer seine
Mutter, seinen Vater oder sein Kind.. Wieder andere wurden durch Krankheiten völlig
aufgerieben und aus dem Gleichgewicht geschlagen.
Dann fragte man, „warum“ und „wofür“? Sie begriffen den Sinn des irdischen Daseins nicht, deshalb ihre vielen Fragen, worauf sie keine Antwort erhielten. Doch wer hören wollte und horchen konnte, wer annehmen konnte, was Alcar ihn gelehrt hatte, was in vielen, vielen Ländern als geistige Nahrung gegeben wurde, der war anders, so ganz anders geworden und hatte sich für alles geöffnet, was aus Gott zu ihm kam. Sie waren glücklich, denn sie wussten, dass es keinen Tod gab und dass sie ihren Vater und ihre Mutter wiedersehen würden. Sie neigten ihr Haupt vor all diesem Großen und Mächtigen, das der Mensch, der einst auf der Erde gelebt hatte, ihnen brachte. Wie ein Kind nahmen sie es an und wie ein Kind würden sie sich hingeben. Nur Kinder im Geiste konnte man überzeugen.
Viele große, gescheite Menschen konnten nicht glauben, sie hatten doch ihren „Verstand“. Sie hatten gelernt und studiert, was sie jahrelange Bemühungen gekostet hatte. Das konnten sie doch nicht unbeachtet lassen, was blieb dann noch von ihnen übrig? Nichts natürlich! Sie waren dann den Schwärmern ausgeliefert, den Phantasten, und das konnte doch nicht derSinn der Sache sein!
Was wusste man vom Jenseits? Millionen Menschen suchten nach dem Rätsel des Todes, aber für sie war dieses das Ende von allem.
Weiter kamen sie nicht, hiervor blieben sie stehen und der Tod gebot ihnen Einhalt. Den Tod konnten sie nicht überbrücken, ihm konnten sie sich nicht nähern. Bis hier hin und dann war alles vorbei, hörte alles auf.
So sprachen viele der gelehrten Menschen, Menschen, die auf der Erde berühmt waren.
Sie kannten den menschlichen Organismus und der war sterblich. Aber was nach dem
Tod kam, fragten sie sich nicht. Für sie war dieses das Ende.
Aber einst würden sie
sehen und erleben, dass es keinen Tod gab, dass sie irgendwo lebten und nicht tot
waren. Dass auch dort Bäume, Blumen und Vögel waren und all das Leben, das Gott geschaffen
hatte. Dort war alles, was man auf Erden kannte, denn von dorther wurde alles auf
der Erde geboren. Die Menschen in den Sphären waren wie die Menschen auf der Erde,
aber geistige Geschöpfe.
Jetzt hörte er neben sich eine Stimme: „Sieh und höre, André, ich werde dich verbinden.“
Im visionären Zustand begann er nun wahrzunehmen. Vor sich sah er die Sphären und einen Menschen und er hörte wie dieser Mensch sagte: „Ich war krank, doch jetzt fühle ich mich wieder viel besser, es ist also doch Besserung eingetreten. He! Da kommt jemand zu mir. Ist es die Schwester? Ja, es ist die Schwester. Ach Schwester, ich fühle mich so gut, ich gehe jetzt nach Hause.“
„Wissen Sie, dass Sie tot sind, dass Sie auf der Erde gestorben sind?“
„Was sagen Sie, dass ich tot bin? Na, reden Sie nicht solchen Unsinn und spotten Sie nicht mit meiner Krankheit!“
Die Schwester sah ihn an und sagte: „Wirklich, Sie sind gestorben.“
Da sah der Mann
wie ein Irrsinniger umher und fiel in Ohnmacht.
Danach sah André, dass er wieder zu sich kam. Er fragte sich, wohin man ihn gebracht hatte.
Wiederum kam die Schwester zu ihm, und er hörte wie sie sagte: „Wissen Sie, dass Sie auf der Erde gestorben sind?“
„Gehen Sie weg“, hörte André ihn rufen: „Machen Sie, dass Sie weg kommen und rufen Sie den Arzt. Ich brauche Sie nicht mehr, ich dulde das nicht länger.“
Die Schwester sah ihn weiter mit einem mitleidvollen Blick an.
Dann sagte sie: „Und doch müssen Sie sich hierauf vorbereiten.“
„Mein Gott, Wahnsinnige, aus meinem Zimmer!“ Und schnell sprang er von seinem Lager auf und zeigte ihr die Tür. „Scheren Sie sich weg, freche Hexe!“
André sah, dass die Schwester wegging. Doch sie kam wieder, jedoch mit einer anderen Schwester.
Aufs Neue hörte er sie sagen: „Wissen Sie, dass Sie tot sind?“
Empört und sehr tief erschüttert sagte der Mann: „Sind Sie beide wahnsinnig?“
Die Sphärenschwester blickte ihn an und sagte: „Nein, mein Bruder von der Erde. Ihre
Gelehrtheit hat Ihr Gefühlsleben zerstört, Sie sind tot. Auf der Erde gestorben und
in diesem Leben geboren. Sie leben im Jenseits, dieses ist ihr ewiges Leben. Wir
haben Sie betreut, und Sie sind jetzt wach und bei Bewusstsein. Wenn in Ihrem Herzen
keine Liebe wäre, glauben Sie mir, dann wären Sie in der Finsternis.
Sie opferten Ihren letzten Besitz, und das brachte Sie in diese Sphäre, in der Sie
jetzt sind. Nochmals, Sie sind auf der Erde gestorben.“
Es kam nun eine wohltuende Stille in ihn. Sein Kopf fiel nach vorn und zum zweiten Mal verlor er das Bewusstsein.
Merkwürdig, dachte André, wer gibt mir diese Vision? Ist es Alcar? Warum sehe und höre ich dieses Ereignis? Auch in ihn kam eine Stille und er fühlte, wie er müde wurde. Jetzt fühlte er die bekannten Symptome, sodass er schnell da sein würde, wo sein geistiger Leiter war und von woher er dieses Bild empfangen hatte. Er fühlte sich tiefer versinken und wusste nichts mehr. Danach schlug er seine Augen auf und sah seinen geistigen Leiter Alcar.
„Oh, mein guter Alcar, wieder bin ich bei dir. Hast du mir diese Vision gegeben?“
„Ja André. Ich wollte dich dies fühlen und erleben lassen. Ein wahrhaftiges Bild
habe ich dir gezeigt, das Bild eines Menschen, der die Erde verlassen hat und hier
eintrat. Er war ein Gelehrter und doch arm an geistigem Besitz. Er lebte auf der
Erde und war einer von meinen Freunden. Jedoch konnte er ein ewiges Weiterleben nicht
annehmen, auch nicht, als er hier eintrat.
Aber man hat ihn überzeugt, wie schwer
es ihm auch fiel und wie schrecklich er es auch fand. Die Sphärenschwestern kamen
immer wieder zu ihm zurück, weil er es noch nicht akzeptieren konnte. Dieses ist
sein Hinübergehen und sein Eintreten an dieser Seite gewesen. Nun denkt und fühlt
er ganz anders und nun ist er auch auf dem Wege, etwas für die Menschheit zu tun.
Hier, überzeugt von seinem ewigen Zustand, bat er seinen Heiligen Vater um Vergebung.
Dieses Problem, das doch so einfach ist, ist ungeheuer tief, denn es verbindet uns
mit der Wiedergeburt. Du wirst ihn später kennenlernen. Darum ließ ich dich diesen
Zustand auf der Erde erleben. So, mein Junge, jetzt sind wir wieder beieinander.
Bist du glücklich, André?“
„Ja Alcar, ich bin so froh wieder bei dir zu sein.“
„Höre mir zu, ich habe dir viel zu sagen.“
Alcars Freund:
Nach dieser Reise folgen noch mehr, denn in einer Reise kann ich dir nicht alles verständlich machen, was mit dem Wunder der Wiedergeburt im Zusammenhang steht. Dafür folgen wir den Zuständen auf der Erde und gehen danach zu den Sphären. In der vierten Sphäre erwarten uns die kosmischen Meister, die uns mit dem Weltraum und dem Menschen auf der Erde verbinden.
Jener Gelehrte war mein Freund auf Erden. In dem Leben, in dem ich Künstler war, lernte ich ihn kennen. Ich ging eher hinüber als er, aber an dieser Seite wurden wir wieder miteinander verbunden.
Ich war es, der ihn von seinem irdischen Tod überzeugte. Als die Schwestern und Brüder
dies nicht erreichen konnten, fragte man ihn, ob er auf der Erde Freunde oder Bekannte
hatte, die schon hinübergegangen waren.
„Ja“, sagte er, „die habe ich“, und dann
nannte er meinen Namen.
Man sagte zu ihm: „Wenn wir Sie mit ihm verbinden, können Sie dann akzeptieren, dass Sie tot sind?“
„Aber er ist tot“, sagte er, „und ich lebe doch!“
„Du fühlst es ja, André, wie schwierig es war, ihn von seinem Hinübergang zu überzeugen
und doch musste es geschehen. Bald wurde ich zu ihm gebracht. Ich wusste von seinem
Hinübergehen, doch ich wartete, bis man mich rufen würde. Da fiel er schluchzend
nieder und weinte sehr. Ich machte ihm klar, dass dieses die Wahrheit war.
„Du weißt
ja“, so sagte ich, „dass ich auf der Erde gestorben bin. Du lebst, so wie ich und
Millionen andere. Es gibt keinen Tod, mein Freund, wir leben. Steh auf, du bist gesund.“
„Danach machten wir lange Spaziergänge, und ich überzeugte ihn von seinem eigenen Zustand. Ein Bruder wurde ihm zugeteilt, und so wurde auch er, genauso wie Gerhard, von diesem Leben überzeugt.
Danach ging ich fort, um später zu ihm zurück zu kehren.
Ich kehrte in meine eigene
Sphäre zurück, denn ich war weiter als er und lebte zwischen der zweiten und der
dritten Sphäre und würde bald in die dritte Sphäre hinübergehen.
In keiner Hinsicht hatte er sich geändert. Träge auf Erden, fühlte er sich auch in diesem Leben nicht anders. Ich musste dauernd an ihn denken und fühlte, dass ich mit ihm verbunden war. Ich war innig verbunden mit den Schwestern und Brüdern aus meiner eigenen Sphäre, doch mit ihm war das eine ganz andere Verbindung.
Ich würde ihn, will ich das auf irdische Weise vergleichen, als mein eigenes Kind annehmen können und doch war er nicht mein Kind.
Ich sagte dir bereits: Auf der Erde war er mein Freund und ich hatte keine anderen Gefühle für ihn. Doch hier in meiner eigenen Sphäre fühlte ich tiefer als auf der Erde. Dieses Gefühl blieb, es wurde sogar stärker und kräftiger, wovon ich mich nicht befreien konnte.
Ich fragte den geistigen Bruder, der auch mir half, um Rat, doch er konnte mir dafür
keine Erklärung geben. Er sagte nur: „Wenn man an dieser Seite so etwas fühlt, dann
hat das eine tiefere Bedeutung.
Kein Geist, wie hoch er auch sein mag, kann Ihnen helfen. Es muss erwachen und Sie müssen sich dessen bewusst werden. Machen Sie ruhig weiter und es wird sich in Ihnen offenbaren. Wenn es Ihnen dann schließlich bewusst ist, dann erst werden Sie danach handeln und dann kann man Ihnen sagen, was das bedeutet.“
Ich fühlte, dass ich meinem Freund helfen musste und zu ihm zurückkehren würde, wenn das Verlangen in ihm war. Bald fing ich diese Gefühle auf und kehrte zu ihm zurück.
„Ach“, sagte er, „wie herrlich, dass du zu mir kommst, ich verlange so sehr danach. Lass uns ein bisschen spazieren gehen, ich habe so viele Fragen, die ich dir stellen möchte.“
Die erste Frage, die er mir stellte, lautete: „Was ist deine Aufgabe und was tust du so?“
„Ich bin damit beschäftigt, mich selbst kennenzulernen.“
„Das ist nicht so einfach, auch ich bin damit beschäftigt, denn man riet mir das
zu tun, doch ich komme nicht dahinter. Wenn ich das auf der Erde hätte wissen dürfen,
wie anders wäre mein Leben dann gewesen. Ich hätte es weit bringen können, aber was
habe ich davon zu Stande gebracht? Was bin ich jetzt? Du hast der Erde etwas geschenkt,
deine Kunst bleibt über die Jahrhunderte bestehen. Du hast etwas erreicht, und das
muss eine große Befriedigung für dich sein. Bist du glücklich? Warum frage ich das
eigentlich noch? Auf Erden warst du der glücklichste Mensch, den ich kannte. Du warst
immer du selbst. Viel habe ich von dir gelernt und doch lebte ich mein Leben und
kam nicht weiter. In deinem Leben lag die stille Ruhe, die man hier spürt, genauso
wie in deiner Kunst.
Ich weiß jedoch, wie du gelitten hast, so dass du nach dem Tod
verlangtest.
Nun bist du hier und lebst. Auch ich. Wo sind alle unsere Freunde?
Bist du ihnen schon begegnet?“
„Ja, vielen bin ich begegnet.“
„Wo sind sie?“
„Hier unten.“
„Wo, sagst du?“
„In der Finsternis, die man hier Hölle nennt.“
„Mein Gott, können wir ihnen denn nicht helfen?“
„Man kann ihnen noch nicht helfen. Demnächst, vielleicht in einigen Jahrhunderten.“
„Sind sie so tief gesunken?“
„Leider, ja.“
„Haben sie dich erkannt?“
„Ja.“
„Und doch kann man ihnen nicht helfen?“
„Nein, das ist noch nicht möglich.“
„Warst du da unten, um Erfahrungen zu machen?“
„Ja, und um anderen zu helfen. Es gibt da unendlich viel Arbeit und viele warten auf Hilfe.“
Er sah mich an und sagte nichts. Dann fragte er: „Wo warst du, als man dich rief,
um zu mir zu kommen?“
„In meiner eigenen Sphäre.“
„Ist die weit weg?“
„Ja und dennoch so nah. Um da einzutreten, muss man sich selbst ganz ablegen.“
„War das auf der Erde schon dein Besitz?“
„Ja, es lag in mir.“
„Weißt du, warum du auf der Erde warst?“
„Auch das weiß ich.“
„Wer hat dir diese Weisheit gegeben? Kann man das an dieser Seite lernen?“
„Ja, das ist möglich.“
„Wie ist das doch verwunderlich. Was ist der Mensch? Welchen Zweck hat die Erde,
wenn es doch so viele Planeten gibt? Warum habe ich nicht nach meiner Überzeugung
gehandelt? Ich weiß es, ich habe alles wieder gut gemacht, aber doch war ich schwach.
Was hast du gearbeitet! Ich kann dich beneiden. Wäre ich doch so wie du!“
„Das alles kannst du dir zu Eigen machen.“
„Ist das möglich?“
„Ja, hier ist alles möglich.“
„Was würdest du denken, was ich tun soll?“
„Das kann ich dir noch nicht sagen. Das ist dein eigener Besitz.
Du musst es erleben, fühlen und wollen, oder es ist nicht möglich.“
„Bist du schon so weit, dass du auch das weißt?“
„Ja, es ist in mir. Ich bin davon überzeugt.“
„Ach, du bist so weit von mir entfernt und doch kehrtest du zu mir zurück.“
Er ergriff meine beiden Hände und drückte sie herzlich.
„Sag mir, was soll ich tun. Ich möchte weiter, ich kann hier nicht bleiben. Ich will höher und dahin wo du bereits bist. Was rätst du mir, was ich tun soll?“
„Lerne dich selbst kennen, vor allem dich selbst. Erst dann ist es an dieser Seite
möglich für andere etwas zu tun. Überdenke, wie dein Leben auf Erden war und wie
du jetzt bist. Geh allem stets aufs Neue nach, wodurch du dich selbst kennenlernst.
Leg dann dich selbst ab, leg das von dir ab, was du vergessen musst, um dieses Leben,
in dem du jetzt bist, annehmen zu können. Fühle gut, was falsch ist und verbanne
das aus deinem Leben. Lege alles ab, was dich am Weitergehen hindert. Stelle dich
selber unter Kontrolle und gebiete dir Einhalt. Dabei kann dir aber kein Geist helfen.
Wie du auch bittest, wie du auch fragst, warum und wofür, niemand kann es dir erklären.
Das muss in dir erwachen, du musst wach werden und dieses Leben gänzlich kennenlernen.
Wenn du möchtest, dass ich bei dir bleiben soll, dann gehen wir zusammen auf die
Reise, und ich zeige dir, was mein Besitz ist und erzähle dir, was ich weiß.
Begegnen wir höheren Zusammenhängen und Tiefen, die ich nicht kenne, dann bitten wir die, die es wissen und höher sind als wir, uns zu helfen. Gerne ist man hier bereit, für andere eine Stütze zu sein.
Ich habe das bereits erlebt. In kurzer Zeit habe ich mir das zu Eigen gemacht. Erst viel später wird dir das deutlich sein.“
Danach nahmen wir für eine Weile Abschied. Ich würde zu ihmzurückkehren, wenn er mich rufen würde. Du weißt, wie das geschieht.
Ich setzte mein Studium fort, das ich begonnen hatte und lernte den menschlichen Organismus auf Erden kennen und begreifen.
Danach studierte ich, um mich in Weltraumkunde und Kosmologie zu befähigen. Dann
die psychischen Gesetze, die Wunder und Probleme, die man auf dieser Seite kennt.
Ich konnte dieses Studium aber nicht vollenden, erst später würde ich damit weitermachen.
Nach irdischer Zeit gingen einige Jahre vorbei. Dann fühlte ich, dass er mich rief und ich kehrte zu ihm zurück. An derselben Stelle, wo wir Abschied genommen hatten, wie du mit Gerhard) erlebt hast, fanden wir einander wieder. Wie froh er war, brauche ich dir nicht zu sagen. Denselben Zustand, André, wie du erlebt hast, erlebte ich auch. Tief versenkten wir uns ineinander. Dann fühlte ich seinen geistigen Zustand und ich konnte zufrieden sein. Wie hatte er bereits an sich gearbeitet!
„Mein bester Freund“, sagte er, „wie verlangte ich danach, dich wieder zu sehen, wie viel habe ich dir zu erzählen! Wo ich in all dieser Zeit überall gewesen bin! Ich muss dir das alles sagen, aber du weißt es schon, nicht wahr?“
„Ja“, sagte ich, „ich habe es erlebt.“
Dennoch erzählte er mir von all seinen Erfahrungen, die auch ich kannte und die jeder erleben muss.
„Komm, lass uns einen Spaziergang machen. Oh, wie viel muss ich noch lernen, ich, der ich dachte, jemand zu sein. Und ich habe mich selber auf einen Sockel gestellt! Oh mein Freund, mein Bruder, weißt du, worüber ich all die Jahre nachgedacht habe?“
Ich wusste es, aber fragte ihn: „So, worüber denn?“
„Über eine neue Geburt, die Wiedergeburt auf Erden. Weißt du, ob das möglich ist?“
Ich sagte: „Ja, ich weiß es.“
Dann schwieg er, und wir gingen nach innen gekehrt weiter und meditierten. Inzwischen betraten wir ein Gebäude. Darin sah ich mein irdisches Leben an mir vorbeiziehen. Auch hier wurde gemalt und ich sah meine Kunst aufs Neue. Ich lernte hierdurch, was meine Meisterschaft auf Erden war. Ich war sehr gefühlvoll und doch hatte ich keine geistige Höhe erreicht.
„Nein“, sagte er in Gedanken, „auf Erden Meister zu sein ist kein Besitz.“ Er fühlte, dass ich das schon lange wusste.
„Das alles ist prächtig“, sagte er, „aber wenn man hier drinnen ist, Sieh das Buch:
„Seelische Krankheiten aus dem Jenseits besehen“ Letztes Kapitel sieht man, was das
Leben auf Erden bedeutet. Der Mensch auf der Erde kennt sich selbst nicht. Sie wissen
da nicht, dass wir leben und doch, sieh dir dies alles an! Wie habe ich über mich
selber nachgedacht!
Oh, wenn ich jemals dahin zurückkehren dürfte, wenn mir die Möglichkeit gegeben werden
könnte, wie sehr würde ich dann mein Bestes tun! Tag und Nacht würde ich arbeiten
und mich gänzlich hingeben. Ich habe nicht geliebt, und die Liebe, die man mir gab,
habe ich besudelt.
Andere habe ich nicht begriffen und wollte das sogar bewusst nicht.
Wie viel habe ich hierüber nachgedacht, und wenn ich das alles sehe, wie sie arbeiten
und sich bereichern, könnte ich weinen. Doch tue ich das nicht, weil ich weiß, dass
ich dazu keinen berechtigten Grund habe. Dann würde ich aufs Neue in meine Schwäche
zurückfallen und ihr nachgeben. Komm, lass uns weggehen.“
Wir waren wieder in der Natur.
„Ich möchte dienen“, sagte er, „dienen, stets dienen. Ich weiß nun, dass das die einzige Möglichkeit ist, um weiter zu kommen.“
„Und danach?“
„Oh, wenn mir das gegeben würde, wie würde ich dann dem unbegreiflichen Gott danken.“
Zurück zur Erde, sagte er in Gedanken und starrte weit vor sich hin. „Ja, zurück
zur Erde, um da wieder gut zu machen, was ich einst an Unrecht getan habe, und zugleich
möchte ich dienen. Weißt du, was ich fühle, was ich zu fühlen gelernt habe und was
mich jetzt beschäftigt?
Weißt du, was in mich kommt, was in mir erwacht? Oh, wenn ich das mit Sicherheit wüsste! Weißt du, was ich meine?“
„Ich weiß es“, sagte ich, denn ich folgte ihm in all seinen Gefühlen.
„Ist das möglich?“
„Das weiß ich nicht. Das ist ein Gesetz, Gottes heiliges Gesetz, eine Gnade, ich
kann dir darauf keine Antwort geben.“
„Wo könnte sie sein? Noch auf der Erde oder schon auf dieser Seite?
Das beschäftigt mich, immer muß ich daran denken. Ich zerstörte ihr Leben und ihre Jugend und möchte das wieder gut machen.
Ich spüre, dass dies an dieser Seite möglich ist, doch ich kann sie nicht finden. Wie habe ich sie gesucht! Wo könnte sie sein, kannst du mir helfen? Auf Erden habe ich bereits wieder gut gemacht und doch spüre ich, dass das nicht genug ist. Hier ist alles so anders. Mit irdischem Besitz kann man keine geistigen Gesetze lösen. Was die Seele erlebt, erlebt hat und was ihr angetan wird, ist durch irdischen Besitz nicht wieder gut zu machen. Muss man das erleben? Du bist schon so weit, du kannst dich in mich einfühlen und mich begreifen.
Bitte, sag mir, kennt man auf dieser Seite diese Gefühle, die nun in mir sind? Fühle
doch, was ich meine und versuche, dich in meinen Zustand zu versetzen. Was soll ich
tun? Es wird immer heftiger.
Ist sie, der ich das antat, auf Erden? Ich habe Gewissensbisse, und ich will das wiedergutmachen. Ich spüre, dass ich warten muss, doch das Warten auf sie kann Jahrhunderte dauern, und so lange kann ich nicht warten. Das ist für mich unmöglich, ich kann an nichts anderes mehr denken. Ich sehe sie ständig vor mir, und sie bittet und ruft und fleht um Hilfe, denn ich nahm ihr das irdische Glück.
Und doch befinde ich mich hier, hier in diesem Licht, das nicht mein Licht ist. Dieses wird erst mein Besitz, ich spüre es, wenn ich das erlebt habe und wieder gutgemacht habe. Dann gehe ich weiter, viel und viel höher, bis dahin, wo du bist. Vieles habe ich wieder gut gemacht, doch alles war mir nicht möglich. Dafür war mein irdisches Leben zu kurz; aber tun nicht Tausende, was ich getan habe? Ist das denn verkehrt? Ach, ich widerspreche mir selbst und will mich damit in Schlaf wiegen. Ich weiß jetzt, dass das, was ich tat, bleibt.
Muss ich das, was ich anderen antat, selbst wiedergutmachen?
Können andere das nicht für mich tun? Verbinden Menschen auf der Erde sich nicht aufs Neue und empfangen sie dann nicht dasjenige, was ich ihnen nahm? Kannst du mir eine Antwort darauf geben? Ja, das kannst du, und ich weiß bereits, dass es nicht möglich ist, dass man selbst alles gutmachen muss. Ich spüre es, denn es liegt in mir.
Wo ist sie? Ich spüre, dass ich an ihrem Leben festliege; ich kann nicht weiter und
nicht höher, dies gebietet mir Einhalt. Mein Gott, was bist du begnadet, so etwas
hast du nicht erlebt. Du warst ein stiller Arbeiter, du wusstest es und hattest es
begriffen. Aber ich und all die anderen?
Doch ich will und werde mich selbst kennenlernen.“
So sprach er, André, und wir betraten ein anderes Gebäude. In diesem Gebäude waren viele Sphärenbrüder beisammen. Sie waren in stiller Meditation. Mein Freund fragte den Bruder, der hier Wache hielt und über sie wachte: „Was machen diese Leute?“
„Sie bitten Gott um Kraft und Persönlichkeit.“
„Auf diese Weise?“
„Ja“, sagte der Bruder, „auf diese Weise beten sie bereits viele Jahre.“
Mein Freund stand sprachlos da und sah ihnen zu. „All diese Menschen wünschen sich Persönlichkeit?“
Er schaute zu ihnen und sagte: „Ist das ein Gebäude des Gebetes?“
„Ja, hier suchen sie ihren Gott.“
„Sind Sie ihr Priester?“
„Nein, das bin ich nicht, ich wache nur.“
„Ach, Sie wachen über die, die hier sind? Ist das Ihre Aufgabe?“
„Nein, das ist nicht meine Aufgabe, aber ich habe es auf mich genommen.“
„Zu welchem Zweck, wenn ich das fragen darf?“
„Ich warte.“
„Sie warten? Worauf warten Sie? Darf ich Ihnen diese Frage stellen?“
Da sah der Bruder ihn lange und aufmerksam an und sagte: „Sind Sie so sicher von sich selbst, dass Sie mich das fragen?“
„Ob ich so sicher von mir selbst bin? Nein, das nicht, aber ich würde es gern wissen. Vielleicht hilft es mir.“
Aufs Neue sah der Bruder ihn an und sagte: „Auch wenn ich für Sie in Rätseln spreche, Sie denken so, wie ich denke und fühle. In Ihnen liegt mein Verlangen. Doch wissen Sie noch nicht, ob es Ihnen Ernst ist. Sie suchen und fragen und würden gerne wissen und nur deshalb sagte ich: „Sind Sie so sicher von ihren Gefühlen, weil Sie mir diese Frage stellen?“
Da sagte mein Freund: „Ich empfinde genauso, wie Sie empfinden.“
„Wissen Sie das?“
„Ich sehe es und fühle es“, war die Antwort.
„Lesen Sie in meiner Seele?“
„Ja.“
„Sie wissen was mich beschäftigt?“
„Ich weiß es.“
„Gut, sagen Sie mir dann, was wissen Sie über die Wiedergeburt auf Erden?“
Der geistige Bruder sah ihn an und sagte: „Kennen Sie sich selbst?“
„Noch nicht“, sagte er.
„Hatten Sie auf der Erde einen Glauben?“
„Jawohl, aber nicht ernsthaft.“
„Glauben Sie an Gott, unseren heiligen Vater?“
„Ja, an eine Allmacht glaube ich, doch ich weiß wenig davon.“
„Können Sie beten?“
Darauf konnte er keine Antwort geben, und er schlug die Augen nieder.
Der Sphärenbruder legte seine Hand auf seine Schulter und sagte:
„Sieh mich an, Bruder! Diese Menschen hier lernen beten. Auf der Erde beteten sie zu ihrem Gott, aber in jenem Leben fühlten und dachten sie anders. Hier muss man alles tief durchfühlen, dann erst geht man über zum Gebet. Aber der eine bittet um Persönlichkeit, der andere um Gaben, und doch ist dies nicht der richtige Weg.
Weil ich in Ihrer Seele lese und Sie kenne, sage ich Ihnen: „Versuchen Sie sich selbst kennenzulernen. Steigen Sie ab in die Finsternis und helfen Sie anderen.“
Auf diese Weise werden diese Menschen es nie schaffen, und Jahre, nein Jahrhunderte, werden vorbeigehen. Fortwährend beten und meditieren sie, doch nichts wird sich ändern. Sie bleiben, wie sie sind. Im Leben muss man sich Schätze erwerben und zwar durch Dienen und um anderen etwas zu bedeuten, was auch auf dieser Seite möglich ist. Doch wenn etwas in Ihnen liegt, das brennt, das Ihnen Einhalt gebietet, dann gibt es nur einen Weg, um sich davon zu befreien. Es ist eine Gnade, die nur Gott Ihnen schenken kann.
Wenn Sie ernsthaft wollen, ständig beten und in Ihrem Innern nachgehen, was Sie tun
müssen, ist das möglich. Dann kann es sein, dass Gott Ihnen die Gnade schenkt. Mehr
kann ich Ihnen darüber nicht erzählen oder verdeutlichen, nur, dass es möglich ist,
auf die Erde zurückzukehren. Um dies aber alles annehmen zu können, sind Sie noch
nicht weit genug. Doch liegt dieser Weg für Sie offen, wenn Gott es will.“
„Warum bin ich noch nicht weit genug?“
„Wissen Sie, was unter Ihrer eigenen Sphäre lebt? Kennen Sie das Leben auf Erden und sind Sie über Ihr eigenes Leben im Bilde? Kennen Sie alles Elend auf der Erde und an dieser Seite? Ist Ihr Problem nicht ein Problem, das Tausende mit sich tragen? Fragen nicht alle, warum und wofür? Fühlen Sie ihr Elend? Wissen Sie, wofür Sie auf der Erde waren und haben Sie Ihr irdisches Leben verstanden?
Haben Sie die Gaben, die Ihnen gegeben waren, angewendet, wie es sich gehört? Wussten Sie dort etwas von diesem Leben hier?
Lernen Sie das alles erst kennen und begreifen.
Steigen Sie ab, sage ich Ihnen, und
finden Sie sich selbst. Dann erst können Sie mir derartige Fragen stellen, doch dann
brauchen Sie es nicht mehr und wissen selber, wie es ist und wie es sein muss.
Dann kommt das Wunder in Sie, und Gott wird Ihr Gebet erhören, weil Sie bereit sind, zu dienen. Aber eine ernsthafte Aufgabe kann man Ihnen jetzt noch nicht geben, denn Sie würden darunter zusammenbrechen. Jahrhunderte werden vorübergehen, bevor Sie erwachen, und dann werden Sie, wie diese Menschen hier, wieder von vorne anfangen müssen. Sie sind nicht zu überzeugen, wie gerne ich ihnen auch die Augen öffnen würde. Hören Sie, wie sie beten!
Und doch sind sie nicht wach. Alle schlafen ihren tiefen geistigen Schlaf, aber eines Tages werden sie erwachen, und dann geschieht, was ich sagte.
Das Leben verlangt unsere ganze Persönlichkeit. Wer das Leid der Erde kennt und wem sein eigenes Leben bewusst ist, weiß, was geschehen kann, was Gott seinen Kindern geben kann. Wenn Sie nur ernsthaft wollen und von sich selbst überzeugt sind, erleben Sie das Wunder in sich selbst. Dann ist Ihnen etwas bewusst geworden, das Sie nur von Gott empfangen können. Kein anderer weiß es, nur Sie allein. In Ihnen ist dieses Wunder, denn Ihr Gebet wurde erhört.
Aber kommen Sie mit mir nach draußen, da habe ich Ihnen noch etwas zu sagen.“
Zusammen gingen wir nach draußen und der Bruder sagte: „Schauen Sie nach oben, nach
rechts, nach links und schauen Sie unter sich. Hier, wo Sie sind, ist die erste Sphäre,
dort rechts über Ihnen der Weltraum und da unten die Finsternis. Das alles müssen
Sie erst kennenlernen, danach das Leben auf der Erde. Sehen Sie sich an, wie der
Mensch sucht und hören Sie seine Fragen „Warum und Wofür.“ Vergleichen Sie dann Ihr
Leben mit dem von anderen und denken Sie, meditieren Sie Tag und Nacht. Dann werden
Sie erwachen, dann ist Fortschritt möglich und dann lernen Sie beten. Erst dann kann
Gott Ihnen geben, was Sie gerne möchten und was eine große Gnade bedeutet, wenn Sie
es empfangen. Streben Sie also danach, machen Sie sich das Leben an dieser Seite
und das Leben auf Erden zu Eigen. Bitten Sie darum, dass Sie sich der Dinge bewusst
werden. Durchschauen Sie alles und erwerben Sie sich diesen Grad des Sehens und Fühlens.
Das ist Weisheit im Geiste. Es kann lange dauern, ehe dieses Wunder geschieht, aber
ich werde Ihnen helfen.
Ich kann Ihnen helfen, indem ich für Sie bete, weil auch in mir diese Gefühle sind. Ich verlange so wie Sie und werde also für Sie beten.“
Danach sah der Bruder ihn an und fragte: „Würden Sie dienen wollen?“
„Ja, mit Herz
und Seele.“
„Gut, ich warte auf Sie. Wenn Sie einmal so weit sind, werden Ihnen die Augen aufgehen und werden Sie mich kennenlernen.
Wir alle werden beten und Gott um diese Gnade bitten. Sehen Sie mich an.“
Sie gaben sich beide Hände, und dann löste sich der Sphärenbruder vor unseren Augen auf. Doch hörten wir noch, wie er sagte:
„Er, Ihr Freund und Bruder, weiß wer ich bin, doch fragen Sie ihn nichts, auch er
kann Ihnen nicht antworten. Eines Tages dürfen Sie ihm Fragen stellen und dann werden
Ihnen die Augen aufgehen.
Dann lernen Sie mich und ihn, der Ihr Freund und Bruder ist, und viele andere kennen.
Dann werden Sie die Bedeutung dieser Begegnung begreifen und dann wird alles deutlich
für Sie sein. In jenes, das weit von Ihnen entfernt ist und wo kein Geist an dieser
Seite hineingehen kann, werden Sie eintreten. Hören Sie gut zu, was ich Ihnen nun
sage: Ich habe Sie angenommen und in mein Werk aufgenommen.
Ab jetzt stehen Sie unter
meiner geistigen Leitung und meinem Schutz. Auch er, der Ihr Bruder und Meister ist
und andere, die mit mir diese Arbeit verrichten. Wir alle gehören zu einem Orden
und werden durch alle Jahrhunderte hindurch miteinander verbunden bleiben.
Ihre Wege werde ich erleuchten, denn ich bin soweit, dass ich das sagen darf. Ich werde Sie verbinden, sodass Sie wieder gut machen können, was Sie einst unrecht getan haben. Dadurch werden Sie große Fortschritte machen. Wofür andere Jahrhunderte brauchen, erreichen Sie in kurzer Zeit, wenn Sie ernsthaft wollen. Die Tiefen der Seele werden Sie kennenlernen und Sie werden lernen zu lieben.
Sie werden Reisen machen und die höchsten Sphären an dieser Seite werden ihre Pforten öffnen. Auch empfangen Sie geistige Nahrung, die Ihre Persönlichkeit bildet. Sie werden leben und dieses alles bewusst annehmen.
Nun gehe ich fort, aber eines Tages, hören Sie, werden Sie mich kennenlernen. Sie
müssen wissen, dass ich auf Sie warte.
Je eher Sie fertig sind, desto eher kann ich
und auch viele andere an unserem Werk beginnen. Ich danke Ihnen, Bruder.“
Erstaunt blieben wir zurück. Mein Freund war sprachlos.
„Wusstest du hiervon?“ fragte er mich.
„Ich wusste es“, sagte ich, „jedoch nicht alles.“
Und dann, André, stiegen wir beide in die Finsternis hinab und waren jahrelang zusammen. Während dieser schwierigen Arbeit lernte er sich selbst kennen. Hunderte Unglückliche brachten wir zusammen hoch. Das ist schöne Arbeit und sehr lehrreich. All die irdischen Probleme lernten wir kennen und verstehen. Wir vertieften uns sehr in das Leben an dieser Seite und auf Erden. Jetzt waren wir in den Sphären, dann wieder in der Sphäre der Erde. So lernten wir die astrale Welt kennen. Danach kehrten wir für lange Zeit in die Sphären zurück, und machten uns andere Zustände zu Eigen. So gingen die Jahre vorbei.
Plötzlich sagte er zu mir: „Ich weiß es, mein Freund, ich weiß es, ich kann zurück,
aber nur Gott allein kann es mir geben. Jetzt bin ich wach und bewusst, Gott kann
mir helfen.“
Wieder stiegen wir in die Finsternis ab, besuchten die tiefsten Sphären, und nach einiger Zeit fühlte er, wie das große Wunder in ihn kam. Wie die Nacht weicht vor dem Tag, so kam dieses Gefühl, dieses Ehrfurcht gebietende Wunder in ihn. Er gab sich nun inniger Meditation hin, und ich ließ ihn allein.
Kurz bevor das Große und Wunderbare geschah, kehrte ich zu ihm zurück. Was dann geschah,
kann ich dir erst später erzählen und zwar am Ende von unserem dritten Austritt.
Gedulde dich also so lange, André, erst dann kann ich dir darüber mehr erzählen.
Drei Reisen wirst du mit mir machen, und auf allen diesen Reisen wirst du Wunder erleben, Wunder, die man auch mir gezeigt und erklärt hat, die auch ich erlebt habe und Millionen Wesen mit mir, wofür wir unserem Vater im Himmel aufrichtig dankbar sind. Ich bewegte mich über die Erde, und was ich tat, das habe ich dir bereits erzählt, und das haben wir zusammen in deinen Büchern festgelegt.
Darüber brauche ich also nicht mehr zu sprechen.
Aber für das, was du erleben wirst, dafür werden wir beide durch die kosmischen Meister verbunden, denn sie sind es, die mir folgen, und sie wollen, dass ich dir alles deutlich mache. Sie sind es, die uns mit der Vergangenheit verbinden und dies auf verschiedene Weise tun können und uns den ersten und den letzten Augenblick der Schöpfung deutlich machen werden. Ich werde dir Ausschnitte aus verschiedenen Leben zeigen, und die Tiefe der Seele und die allertiefsten Probleme der Menschheit wirst du auf diesen Reisen kennenlernen.
Du wirst sehen und erleben, dass das Seelenleben in all den Millionen Jahren immer
wieder zur Erde zurückkehrte und dass es einen Vater der Liebe gibt, der über alle
seine Kinder wacht. Du wirst das Entstehen der Schöpfung sehen, André, dieses große
und heilige Wunder, und ich darf dir die Entwicklung des stofflichen und menschlichen
Organismus vom ersten Stadium an deutlich machen, außerdem das Seelenleben und die
Wiedergeburt auf Erden.“
Die Vergangenheit Jetzt begeben wir uns zuerst zu einer meiner Wohnungen auf der
Erde, wo ich in meinem letzten Leben lebte, in dem ich ein Künstler war. Danach zu
den Lichtsphären, wo uns die Meister verbinden werden. Dort, André, wirst du Wunder
erleben und an anderen Stellen im Universum wirst du sie in Wirklichkeit sehen.
Bedenke, dass du auf diesen Reisen das Allerheiligste, das größte Wunder von Gott geschaffen und zu Stande gebracht, empfängst.
Komm, lass uns gehen, André! Unterwegs kann ich dir weiter erzählen, was du noch wissen musst. Ich werde dich jetzt mit der Vergangenheit und mit meinem eigenen Leben auf Erden verbinden.
Was ich dir deutlich machen will, gehört zu dem, worüber ich soeben sprach. Wir gehen also zu meinem Atelier.“
„Weißt du, wo dein Freund in diesem Augenblick ist?“
„Ja, mein Junge, das weiß ich und ich werde dich später mit ihm verbinden.“
André sah seinen geistigen Leiter an und fragte: „War er ein Gelehrter, Alcar?“
„Ja, doch er hat sein Studium vernachlässigt. Er versuchte hinüber zu wechseln zur Kunst, aber er hatte nicht das nötige Empfinden. Er schwankte zwischen zwei Welten und zwar zwischen der stofflichen und der geistigen Welt, aber in nichts war er sich bewusst. Er blieb bis zu seinem Lebensende ein Suchender. In ihm waren viele Gefühle.
Er suchte und wollte finden, doch er suchte weiter, wie ich schon sagte, und so trat
er unbewusst in dieses Leben ein. Seine Abstimmung war wie die von tausend anderen.
Sie wollen, aber kommen zu nichts. Was sie sich auch zu Eigen machen, es kommt nicht
zur Vollendung. Sie versuchen sich auf Erden einen Zustand zu schaffen, aber alles
was sie tun und zu Stande bringen gibt ihnen keine Befriedigung.
Das ist die allerletzte
Veränderung zum geistlichen Bewusstsein. Spürst du was ich meine, André?“
„Ja, Alcar.“
„Nun denn, einmal in diesem erhöhten Zustand angekommen, bringt die Seele etwas zustande und wenn es auch noch so gering ist.
Der Mensch weiß dann, was er will und nichts hält ihn mehr auf.
Er ist sich seiner Taten bewusst und geht weiter, immer weiter und kümmert sich um nichts und lässt sich nicht beirren.
Auf der Erde leben diese Geschöpfe. Die anderen, die so wie er sind, sind weder gut noch böse, denn sie sind sich von nichts bewusst.
Sie sind lebendig tot.
All dieses muss ich dir jetzt deutlich machen.
Auf unserer letzten Reise sprach ich über vortierisches, tierisches, über grobstoffliches und stoffliches Bewusstsein. In jedem Zustand ist die Seele bewusst und kann sich dieses Bewusstsein aneignen.
Die Seele erlebt und wird erleben. Was auch immer es zu Stande bringt, mag das auch
tierhaft und schrecklich sein, das Geschöpf lebt und ist sich seiner Taten bewusst.
Der eine setzt sich ganz ein, um andere zu vernichten, ein anderer jagt stofflichem
Besitz nach; aber alle gehen zu Grunde. Doch irgendwann kommt der Mensch in einen
bestimmten Bewusstseinszustand, in dem er nicht mehr weiß, wie er handeln soll. Das
ist das halbwache Bewusstsein.
Das ist die Suche nach tausend Dingen, nach Liebe und Glück.
Aber in nichts vertiefen sie sich, denn sie wissen nicht, was sie wirklich wollen. So geht ihr irdisches Leben vorbei und sie kommen hier an. Das also war sein Zustand. Darum lebte er an der Grenze von zwei Sphären. In seinem Leben auf Erden tat er verkehrte Dinge. Ein junges Leben, er sprach davon, brachte er ins größte Elend. Durch sein Tun und Lassen ging sie zugrunde. Er wusste, dass dies durch sein Handeln geschehen war und so trat sie hier ein.
Ich wusste, wo sie sich befand, aber ich konnte ihm das nicht erzählen,
weil das erst später möglich war. Ich ließ ihn also sprechen und schwieg darüber.
Andere taten auch was er tat, so sprach er, doch er ließ sie im Stich. Er wusste allerdings nicht, dass es sein Kind war. Schon auf der Erde besprach ich alle diese Dinge mit ihm, aber er wollte nichts davon wissen; es sei unmöglich sagte er. Und doch, ich wusste es ganz genau, dass es sein Kind war, das da geboren wurde.
Dies war das Leid, das er ihr antat. Durch ihn kam sie in diesen elenden Zustand
und so wurde ihr Leben zur Hölle. Dann hörte ich von ihrem Ende. Später, viel später
reute es ihn und er versuchte es wieder gut zu machen. Das Geld, das er besaß, gab
er weg. In diesem Zustand ist er erwacht und gab sich ganz hin. Dann ging auch er
hinüber. Dieses alles gehörte zu seinem Leben.
Ich sagte dir bereits, an dieser Seite sahen wir einander wieder und er hatte sich in nichts verändert. Das Reuegefühl lag bewusst in ihm. Auch in diesem Leben konnte er sich nicht davon befreien.
Wie hätte er sich auch davon befreien können?
Verstehst du, André, was ich meine? Dass dies ihn in seiner geistigen Entwicklung hemmte und dass das, was auf der Erde geschehen war, sich auflösen musste und gutgemacht werden musste? Irgendwann wird er das erleben dürfen, aber nur Gott kann ihm helfen.
Kein Geist, wie hoch er auch sein mag, besitzt diese Kräfte. Auf dieser Seite weiß man, wie das möglich ist und man kennt dieses Gesetz. Auf der Erde ist man sich dessen nicht bewusst, aber auf dieser Seite kennt man all diese irdischen Probleme. Eine Ursache brachte ihn in diesen Zustand.
Nein, das können andere für ihn nicht wiedergutmachen. Er selbst wird das Leid lindern
müssen. Nichts was damit zu tun hat, darf in uns sein, denn auf dieser Seite gebietet
es uns Einhalt. Es hält uns auf, denn es muss erst wieder gut gemacht werden. Ich
weiß, wie er das zustande bringen wird, aber erst später komme ich hierauf zurück,
dann werde ich dir alles deutlich machen.
Sieh, André, hier bin ich an dem Ort, wo ich während meines Lebens auf Erden wohnte.
Einst, vor Hunderten von Jahren, war dies eines meiner Ateliers. Ich führte dich
zu dieser Stelle, wo ich ihn, der mein Freund war, traf. In diesem Hause lebte ich
und schuf meine größten Werke.
Nimm Platz, André, und stelle dich auf mich ein.“
André tat, was Alcar von ihm verlangte und fühlte sich wegsinken.
Vor sich sah er einige Geschöpfe. Er wusste, wie diese Szene hervorgerufen wurde. Links und rechts sah er verschiedene Gemälde und er erkannte Alcars Kunst. Er sah, dass sein geistiger Leiter mit einer großen Leinwand beschäftigt war. Darauf war eine Männergestalt und er begriff sofort die Bedeutung dieses Bildes. Es war sein Freund, den Alcar malte, und das Porträt war beinahe fertig. Er fühlte zugleich die große Begabung seines geistigen Leiters. Alcar versenkte sich tief in das Geschöpf, und André fühlte die starke Konzentration, die er hierfür benötigte. Wie dankbar war er, dass sein geistiger Leiter ihn dies erleben ließ. Dies gehörte zur Vergangenheit und doch, aufs Neue sah er dieses Geschehen. Man kann ja nichts vernichten, alles blieb, was der Mensch zustande gebracht hatte.
Wunderbar ist alles, was Alcar mir zeigt, dachte er. Wie großartig war diese Szene. Mehrmals hatte er dies erlebt, aber immer spürte er das Wunderbare dieser Verbindung. Dieses war die Vergangenheit und doch aufs Neue ins Leben gerufen.
André fühlte eine innige Beziehung. Sein geistiger Leiter empfand eine große Liebe für denjenigen, den er darstellte, und auch aus dem Menschen, der da Modell stand, strahlte die gleiche Liebe. Aber er konnte wahrnehmen, dass sein geistiger Leiter heller leuchtete. Innig waren sie verbunden. Hier spürte er die Stille des Geistes. In stiller Bewunderung nahm er wahr. Durch starke Konzentration hatte sein geistiger Leiter sich in diesen erhabenen Zustand gebracht. Jung und schön war Alcar auf Erden gewesen und was war er sich seines Könnens bewusst! Das war Schaffen!
Lebensgroß wurde sein Freund gemalt. Dann verblasste die Vision und er kehrte zu
sich selbst zurück.
Alcar sah ihn an und sagte: „Dies ist einmal geschehen, André.
Dieses Werk wird in einem Museum bewahrt. Mir geht es aber nur darum, dass du fühlen kannst, dass ich innig mit ihm verbunden war. Etwas trieb uns zueinander, dessen wir uns beide nicht bewusst waren. Ihn liebte ich so, wie ich auch mein eigenes Kind geliebt haben würde. In mir lag diese Kraft, und obwohl ich mich dagegen wehrte, konnte ich mich doch nicht davon befreien. Eine Kraft, die stärker war als ich, brachte mich stets mit ihm in Verbindung. Sein Leid war mein Leid, seine Gefühle waren meine Gefühle. Ich fand mich selbst krankhaft, doch ich konnte mich nicht von ihm lösen.
Dann kam mein Ende auf Erden, und du weißt, wie alt ich wurde.
Auch auf dieser Seite waren diese Gefühle in mir, und ich wartete mit Ungeduld auf
sein Kommen. Endlich brach die Zeit an und er kam auch auf diese Seite. Du weißt
bereits, wie wir einander begegnet sind. Ich will dir nun deutlich machen, dass bereits
auf Erden diese Verbindung in uns lag. Es waren Gefühle, von denen ich mich befreien
wollte und es doch nicht konnte, es lag tief in mir und beherrschte mein Inneres.
Wie litt ich darunter! Tag und Nacht hielt mich dieses Problem fest. Ich dachte viel
darüber nach, kam aber nicht dahinter, denn von okkulten Problemen wusste ich auf
Erden nichts.
Ich zog einen meiner Bekannten zu Rate, auch er war ein Gelehrter, jedoch konnte er mir keine Erklärung dafür geben. Ich litt schwer, denn tief, sehr tief waren meine Gefühle. Ich kämpfte mit mir selbst, wollte dieses Unnatürliche aus mir entfernen, war jedoch dazu nicht in der Lage. Es war, wie ich schon sagte, stärker als ich.
Dieses war und konnte keine irdische Freundschaft sein, es war mehr, tiefer und erhabener.
Ich behielt dies sorgfältig für mich und keiner von meinen anderen Freunden hat es je gewusst. Ich verbarg es, denn ich wollte auf der Erde meine krankhaften Gefühle nicht zeigen. Man hätte es doch nicht verstanden.
Fühlte er so, wie ich fühlte und erlebte? Nein, in ihm waren diese Gefühle nicht. Er war sich von nichts bewusst. Ich half ihm in allem und bat ihn, ein Bild von ihm malen zu dürfen. Ich wollte das selbst besitzen, nur der Liebe wegen, die ich für ihn empfand, obwohl diese Liebe rein war.
Manchmal schleuderte ich alles von mir weg, aber immer kehrten diese Gefühle zu mir
zurück. Auch wenn unsere Wege für lange Zeit auseinandergingen, wurden wir doch wieder
aufs Neue miteinander verbunden. Ich erreichte, was ich erreichen wollte, er aber
nichts. Er wurde nach links und nach rechts geschleudert und in allem war er ohne
Begeisterung. Ihm fehlte die Anregung das tiefste Innere zu ergründen. Ihm fehlte,
was ich zu viel hatte, das Gefühl. Seine Empfindungen waren nicht tief. Er lebte
sein eigenes Leben und war für nichts aufgeschlossen. In allem lag seine Unzufriedenheit
und er taugte zu nichts, jedoch war er bereit, sich ganz zu geben.
Auch in ihm waren
also Gefühle, die er weder kannte noch begriff.
In mir lag Liebe, aber in ihm war etwas, woran er kaputt ging, sodass er sich machtlos
fühlte. Eine innerliche Kraft verhinderte, dass er den Stoff, den er behandelte,
aufnehmen konnte, weil sein Gefühl sich weigerte. Zu Anfang war er immer voll Begeisterung,
aber nach einer Weile ließ das nach. Dann begann er zu suchen und irrte in der Welt
herum. In solch einer Zeit war es, dass er ein junges Leben zerstörte, aber auch
erwachte und doch erreichte er nie etwas.
Er wollte die Seele kennenlernen, denn
in ihm waren diese Gefühle.
Mich führte dieses irdische Leben zu den höchsten Höhen, er aber wollte den Tod und das Leben kennenlernen. Jedoch stellte es sich heraus, dass er die Kräfte nicht besaß. Ihm war das nicht gegeben, weil er ein Gelehrter war, der sich selbst nicht kannte. Dennoch fühlte er sich zu diesem Studium hingezogen. In seinen Jugendjahren war er schon ein außergewöhnliches Kind, aber in den Jahren, in denen er alles erreichen würde, ein Armer im Geist. Ich sagte bereits, dass etwas ihn zurückhielt. Dieses Etwas erstickte sein Seelenleben, sodass es nicht zur Entfaltung kommen konnte. Er blieb unbewusst und kam nicht zum vollen Bewusstsein. In ihm lebte ein Zustand.
Dieser Zustand war ein Gesetz, das ich jetzt kenne und erst an dieser Seite begreifen lernte. Kannst du schon fühlen, André, was dies alles bedeutet?“
„Nein, Alcar.“
„Dann werde ich es dir sagen. Es war das Gesetz von Ursache und Wirkung. Es war sein Karma und gehörte also zu seiner Vergangenheit.
Du verstehst André, das erste, was man mir auf dieser Seite erklären musste, als ich hier eintrat, waren diese innigen Gefühle.
Jedoch war dies nicht so einfach, denn zu Anfang nach meinem Hinübergehen war das nicht möglich. Erst später, als ich mit höheren Wesen verbunden wurde und ich mein eigenes Leben akzeptierte und all die geistlichen Zustände an dieser Seite kennenlernte, wurde ich mit meinem eigenen Leben verbunden. Wie groß war meine Freude und wie dankbar war ich, als ich es wusste und die Bedeutung davon begriff. In meinem Leben auf Erden hatte ich also richtig gefühlt. In mir lag eine tiefe Liebe und diese Gefühle waren echt und natürlich, ganz und gar nicht krankhaft. Dies gehörte zu mir, André und zu meiner Vergangenheit.
In der dritten Sphäre, also Jahre nachdem ich auf Erden gestorben war, lernte ich meine eigene Vergangenheit kennen. Darin, in meiner Vergangenheit, lagen diese Gefühle und hatten damit zu tun.
Fühlst du, wie tief dies ist und dass wir auf der Erde nichts davon begreifen können?
Jeder Mensch wird dies auf Erden und auf dieser Seite erleben. Auf dieser Seite aber
ist es, dass man mit vielen Leben, die man erlebt hat, verbunden wird. Hier ist es,
dass man in die Vergangenheit absteigen kann. Nichts ist verloren gegangen, alles
liegt fest, bis in die kleinsten Dinge.
Was ich auf Erden fühlte, wurde mir hier offenbart. Ich würde diese Gefühle nicht
besitzen, wenn ich sie nicht erfahren hätte, denn was der Mensch nicht kennt, das
fühlt er nicht. Entweder ist es in ihm, oder er wird dies noch erleben. Wenn Gefühle
überwiegen, so wie ich es erlebte, dann hat das eine Bedeutung und sind zugleich
die Kräfte in uns bewusst. Ich sagte bereits, auf dieser Seite wurde ich mit mir
selbst verbunden, konnte ich akzeptieren und glücklich sein. Für mich öffnete sich
eine neue Welt, und im selben Augen blick begriff ich die Tiefe der Seele und akzeptierte.
Die höheren Wesen riefen mich zu sich und gaben mir die außerordentliche Gnade, mich
selbst noch tiefer kennenzulernen. Wie dankbar war ich!
Wie habe ich gebetet! Wochen, nein, Monate verblieb ich in Meditation.
Bis tief in mir selbst ging ich allem nach und begriff die Schöpfung.
Ich fühlte mein Leben auf Erden und war dankbar gestimmt für das, was ich dort hinterlassen durfte. Ich verstand zugleich, dass es höhere Gaben gab, die der leidenden Menschheit helfen könnten, und diese Gaben wollte ich mir an dieser Seite aneignen. Ich stieg hinab und lernte das Höllenleben in all seinen Schrecken kennen.
Du weißt, wie ich litt und meinen Weg fortsetzte. Auf dieser Seite lernte ich zugleich
auch sein Leben kennen und ich begriff, was er selbst weder erkannte noch erfühlte.
Ich hielt mich die letzten Jahre seines irdischen Lebens auf der Erde auf. Ich konnte
ihn von dieser Seite aus nicht erreichen, aber ich sah zu, was er tat. Ich sah, dass
er eingeschlafen war und sich schon lange Zeit damit abgefunden hatte. Er hatte sich
mit dem, was in ihm war abgefunden und fühlte sich leer und gescheitert. „In nichts“,
hörte ich ihn sagen, „bin ich, ich selbst.“
Und doch, André, sah ich, dass er, er selbst war, aber auch diese Tiefe, all diese Gefühle nicht begriff, weil man die auf Erden nicht begreifen kann. Ich sah von dieser Seite aus, dass er von Einem zum Andern wechselte. Als ich noch auf Erden war, änderte er sich jeden Augenblick und auch jetzt fühlte er sich nicht anders. Immer wieder studierte er etwas anderes, aber jeweils brachte er es zu nichts. Nichts konnte er vollenden.
Aber ein Ding, ein Problem beschäftigte ihn und beherrschte ihn ganz, das war das Leben, das war der Mensch. Er stieg langsam in das Leben ab, bis er keine Kräfte mehr besaß, um sich etwas anzueignen.
Du siehst es, viele Gaben, aber keinen Willen, das heilige Feuer fehlte ihm. Waren
denn keine schöpferischen Gefühle in ihm? Um etwas für die Menschheit tun zu können?
Ja gewiss, die waren in ihm. Er wollte sich ganz geben, konnte es aber nicht, weil
er sich machtlos fühlte.
Dann tat er andere Dinge. Was er besaß, verteilte er an die Armen und nahm selbst
eine Bettlerexistenz hin. Doch weil seine Freunde ihm halfen, brachte man ihn wieder
zu sich selbst zurück, denn das war unnötig. Bei vielen war er sehr beliebt wegen
seiner großen Ansichten über die tiefsten Probleme. Immer war er treffend und deutlich
und doch erreichte er nichts.
Verstehst du, André, was für ein Problem das ist? Was ihn hinderte und schon auf Erden Einhalt gebot? War es eine unbekannte Kraft, die ihm verwehrte, dass er höher stieg und ihn zurückhielt?
Warum waren diese Gefühle in ihm und weigerte sich seine Seele, sein Inneres? Warum prallte er gegen alles, was mit Weltall, mit der Seele und mit dem Menschen zu tun hatte? Denn das war für ihn ein Problem, das war sein Leben und sein Kummer. Seine Ohnmacht quälte ihn, und seinen Besitz, wie ich schon sagte, schenkte er den Armen oder dem, der etwas brauchte. Warum tat er diese Dinge und wie waren diese Kräfte in ihn gekommen? In seinem Zustand lag etwas Trauriges, zu all dem wurde er durch eine Macht getrieben, die stärker war als er selbst.
Auf dieser Reise, André, und den beiden anderen, die wir machen werden, werde ich
dir seine Gefühle und die meinen deutlich machen.
Dieses alles hat eine tiefe Bedeutung. Ich komme hierauf zurück, und dann wirst du seine Gefühle und die meinen, all die psychischen Probleme und Wunder begreifen. Am Ende deiner dritten Reise wird sich dir alles offenbaren, erst dann kann ich dich damit verbinden. Habe also solange Geduld. Nun werde ich dir noch eine andere Szene zeigen.“
André fühlte in diesem Augenblick, wie er versank und sah seinen geistigen Leiter
und dessen irdischen Freund.
Er hörte, wie er sagte: „Ich bin nichts, nichts, aber du? Du hinterlässt etwas. Nein, ich komme nicht dahinter. Warum erreichst du diese Höhe? In allem bist du, du selbst, aber ich? Ich bin ein Nichtsnutz.
Werde nie etwas erreichen. In mir ist etwas vom Teufel und ich würde das akzeptieren, wenn ich wüsste, dass es Wahrheit enthielt.
Sucht, und ihr werdet finden! Ich suche nun schon mein ganzes Leben und komme doch nicht dahinter. In mir ist heiliger Ernst, das weißt du. Dankbar bin ich dir für alles, aber Gott lässt mich gehen und wird mich zerschmettern. Weißt du, wer mich hindert? Warum kann ich zu nichts kommen? Oh, wie wird mein Ende sein!“
Dann hörte André ihn lachen und sah, dass er wegging. Er hörte noch wie er sagte:
„Ich werde leben, mein Bester, glaube mir, ich werde leben.“
Danach sah er, dass sein geistiger Leiter in tiefe Gedanken versank. Der Abend war
schon lange hereingebrochen, und noch immer saß sein geistiger Leiter da und dachte
nach. André fühlte nun, wie etwas Wunderbares in ihn kam, und er sah, dass man Alcar
von jener Seite half. Sein geistiger Leiter war ein großer Künstler und war aufgeschlossen
für jene Seite.
Er sah den astralen Geist, und als er ihn wahrnahm, sagte Alcar zu ihm: „Ja, mein Junge, auch mir wurde geholfen. Einem Künstler auf Erden, der einen Grad in Kunst erreichen kann, wird man von dieser Seite aus helfen. Zu mir kamen Visionen, die mir von unsichtbaren Wesen gegeben wurden. Zudem das Verlangen meinen Freund kennenzulernen und auch all die trübsinnigen Gemütsstimmungen, dadurch reifte meine Kunst. Ich zeigte dir diese Szene, weil ich dir auch dies später erklären will. In ihm war nichts vom Teufel, in ihm lag Ursache und Wirkung.
Du siehst, André, dass ich dich mit meinem eigenen Leben und dem seinen verbinden
kann. Alles, was unter meiner eigenen Abstimmung liegt, ist mir bewusst, dass heißt,
ich kenne das Leben, wie tief es auch ist.
Alles, bis in die tiefste Vergangenheit,
lernen wir auf dieser Seite kennen, denn man wird es uns zeigen. Jeder Mensch, jede
Seele, hat ihren eigenen Lebensfilm, worin sie sich selbst sieht und kennt. Ich frage
dich, war das sein Schicksal? Hatte Gott das für ihn beschieden? Ist dies Gottes
Wille? Aber warum würde Gott das wollen? Warum war ich begabt und kommen tausende
Andere zu nichts? Warum, André, warum? Ich zeigte dir auf unserer vorigen Reise ähnliche
und schreckliche Zustände. Er aber war sich selbst und nicht geistesgestört. Doch
dies war um wahnsinnig zu werden.
Sonderbar ist das alles und tief, nicht wahr? Und doch wissen wir auf dieser Seite, was das alles bedeutet.
In diesem Leben lernte ich auch dieses menschliche Rätsel kennen und annehmen. An
dieser Seite weiß man, was dieses Merkwürdige bedeutet. Hier kennt man all diese
Gesetze und hier ist man sich selbst, hier wird man eins mit diesen Gesetzen. Es
sind die Meister, die dies wissen und mit ihnen werden wir verbunden werden, weil
ich dir das später erklären darf. Dann erst wirst du alles begreifen, André, so wie
ich annahm und begriff.
In ihm lag ein Rätsel, lebte eine Kraft, die ihn zwang, das zu akzeptieren. Kein Gott konnte ihm helfen. Kein Geist, wie hoch er auch war, konnte dies lösen. Dies war sein Besitz, so wie ich mein Gefühl für Kunst besaß. Dies war seine Persönlichkeit, sein innerliches Leben.
Ist dieses alles nicht unerklärlich und für den Menschen unwahrscheinlich, unnatürlich?
Gleicht es nicht einer Verdammnis? Es ist so tief, dass der Mensch es nicht akzeptieren
kann, weil er vor einen Berg von Kummer und Ohnmacht gestellt wird. In diesem Leben
lag die Suche nach dem Licht und nach seinem Gott. In allem gab er sich ganz, doch
drückte dieses Rätsel, diese Kraft ihn sein ganzes Leben nieder. Es war diese stille
Kraft, die ihn brach.
So ging sein Leben vorbei. Tausende von Menschen auf Erden fühlen sich so wie er, aber warum ist das so? Warum sind sie auf Erden und nicht in der Lage etwas zu erreichen? Wohin man auch geht, überall sieht man diese Geschöpfe. Nichts gelingt ihnen. Dachtest du, dass diese Geschöpfe nicht nach einem menschenwürdigen Dasein verlangten? Er wollte ein Gelehrter sein, aber in ihm war das Gefühl nicht. Er war bereit und studierte viel, aber im allerletzten Augenblick, als sein Leben einen Anfang nehmen würde, fühlte er sich zurücksinken in eine unerklärliche Tiefe. Es war also doch etwas in ihm, das ihn anspornte zu beginnen, denn er war in seiner Jugend voller Enthusiasmus. Aber der innere Brand verzehrte ihn, und er fühlte sich leer, ausgelaugt von der unnatürlichen Wirkung, die in ihm lag.
Begreifst du, André, wieviel dieses Leben besaß und doch nichts damit tun konnte?
Ist dies etwas, was zu der Erde gehört, und gibt es nicht Millionen, die in ein und
demselben Zustand leben? Jedoch probieren sie sich einen annehmbaren Zustand zu schaffen,
aber für viele ist das nicht möglich. Will Gott, dass dies geschieht? Ich habe dir
das schon auf verschiedene Weise deutlich gemacht. Aber dieses Problem ist anders
und hat mit dem zu tun, dem ich nachgehen will und auch mit dem Menschen auf Erden.
Alle diese Fragen werde ich dir beantworten, alles was ich dir seit unserem Zusammensein
erzählte, hat mit seinem und meinem Leben zu tun und ist das Problem, das du erleben
wirst.
Dies alles gehört zur Vergangenheit und noch weiter zurück. Hinter allem liegt eine
andere Vergangenheit, also tiefer, immer tiefer steigen wir in die Seele ab und lernen
somit zugleich die Wunder des Weltalls kennen.
Der Mensch ist ein großes Wunder und
die Seele ist es, die dieses Wunder erlebt. Gott kennt jede Tiefe, denn er ist der
Anfang und das Ende. Gott wusste, was er wollte und zu Stande brachte. Das Ende ist
göttlich, denn wir gehen höher, immer höher, bis die Seele in die göttlichen Sphären
eintritt. Der menschliche Organismus löst sich auf, aber die Seele geht weiter und
erlebt.
Aber es muss einen Anfang gegeben haben, und diesen Anfang wirst du kennenlernen.
Auch die Wiedergeburt auf Erden, die ich dir auf verschiedene Weise und in verschiedenen
Zuständen deutlich machen will.
Jetzt, André, werden wir die Erde verlassen und die
vierte Sphäre besuchen. Da wirst du mit dem Weltraum verbunden werden. Die Meister,
wie ich dir schon sagte, erwarten uns nachher. Sei dafür dankbar, denn das bedeutet
Weisheit im Geiste.“
MEISTER ALCAR.